01 Jovanotti „Tutto L‘amore Che Ho“
Das 2011er Jovanotti-Album „Ora“ hat mit seinen Eurodanceanleihen und dem Synthiepop eher verstört, aber in dem Opener ist Jovanotti Pop in Perfektion gelungen: Ein variable Grundmelodie, eine geniale Songdramaturgie und ein spät aber prägnant einsetzender Dancebeat - irre!
02 Josh Ottum „Storms in Summertime“
Vielleicht ein verstörend banaler Song, in dessen kaum auffallende Breaks ich mich aber verliebt habe. Klasse zum Mitsingen.
03 Camille „Mars is no fun“
Camille bekommt hierfür auch den Preis für die schönste Aussprache eines ungewöhnlichen Songlyrikwortes: Brochure. Und ansonsten ist das hier ein Ohrwurm sondergleichen, der als gute Laune-Reservoir funktioniert.
04 Útidúr „Let‘s make room“
Der Zweistimmen-Lead-Vocal-Stil und die Bläser, Markenzeichen von Útidúr, sind hier prägnant auf den Punkt gebracht - ich liebe dieses Lied.
05 Lana Del Rey „Video Games“
Noch kann keiner so recht sagen, ob der Popentwurf von Lana Del Rey über den Hype dieses Songs hinaus Bestand hat, aber dem Sog des Binnenretro-Effektes der Videospiele kann man sich nicht entziehen
06 When Saints Go Machine „Add ends“
Ihr Album „Konkylie“ wirkt zeitweise doch etwas gewollt, aber mit „Add ends“ haben sie ihren artifiziellen, elegischen, elektrischen Popentwurf perfekt verdichtet.
07 Kate Bush „Snowed in at wheeler street“
Kate Bush und Elton John wollen sich nicht noch einmal verlieren und singen, als ginge es um ihr Leben.
08 Eleanor Friedberger „Glitter Gold Year“
Ein hochgradig merkwürdiger Beat, auf dem die eigentliche Ballade sitzt, wirft hier beständig die Frage auf, was das überhaupt für ein Lied ist.
09 Björk „Crystalline“
Als ob die Kristalle klirren ...
10 Emmy The Great „Dinosaur Sex“
Wenn man schon ein Lied über Sex schreibt, muss es aber auch um Dinosaurier gehen.
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