Dick Smith will, dass wir versuchen, zu viel zu machen und scheitert daran, dass er es selber versucht
Offenbar scheint sich unter den Top-Produzenten allmählich eine gewisse Lethargie breit zu machen, ist ihre Ära doch vorbei: Der Produzentenpop ist tot, ihr grösster Wurf war Neptunes Minimalbeat für Snoop Doggs „drop it like it‘s hot“, seidem bleiben die Produzenten der Produzentenpopära allesamt unter ihrer Möglichkeiten. Dick Smith will sich nicht so recht damit abfinden und versucht, die Geister der verblichenen wieder zu beschwören: Was er an Kollaborationen und Produzenten auf eine CD mit 14 Liedern packt, grenzt an die Abspannliste eines Hollywoodblockbusters. Nur stellt sich keine Kohärenz mehr ein: Weder Dick Smith‘ Styles, seine Texte, Stimme oder Charisma sind in der Lage ein Sammelsurium von Stilen in eine homogene Platte zu binden, und so verpufft sein Album „try to do too much“, noch ehe man es zum zweiten Mal hört, im Niemandsland eines derzeit global öden Hiphops; LANGWEILIG!
Platten die‘s nicht gibt - die neue Popticker-Rubrik
Ein kleiner Facebook-Hype, aus verschiedenen Zufallsoperationen ein Plattencover zu basteln, hat mir grossen Spass gemacht, und eine nahe liegender Gedanke war, den Covern nun auch noch eine kleine Seele zu geben und über sie als mögliche Platten nachzudenken. Heute die zweite Folge mit "Try to do too much" von Dick Smith. Hier noch mal die Regeln für eigene zufällige Albumcover:
1 - gehe auf Wkipedia.com und klicke „Random article“, der erste Artikel ist Dein Bandname
2 - gehe auf Quotationspage.com und klicke „Random Quotes“, die letzen 4 bis 5 Worte des letzten Zitates auf dieser Seite sind Dein Album
3 - gehe auf flickr.com und klicke „explore the last 7 days“, das dritte Bild, was immer es ist, ist Dein Albumcover
4 - Benutze Photoshop oder eine Onlineseite wie pixlr.com oder http://scripte.aaj.de/bildschutz.html, um das Ganze zusammen zu friemeln
5 - Lade das Cover in Deine Facebookfotos
Meine bisherigen Albumcover sind < HIER > zu sehen
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